15.05.2017: HF Helmstedt-Büddenstedt - HSG Nienburg 34:26

HF Helmstedt-Büddenstedt vs HSG Nienburg

Pauling: „Den Torhüter zum König geworfen“

Für die Oberliga-Handballer der HSG Nienburg stand mit der Auswärtspartie bei den HF Helmstedt-Büddenstedt die letzte Aufgabe in dieser Saison auf dem Programm – für das Team von Trainer Dirk Pauling sprang am Ende nichts Zählbares heraus, Kristaps Ence & Co. unterlagen 26:34 (11:17).

„Wir haben den Torhüter von Helmstedt heute zum König geworfen", spielte Pauling auf das entscheidende Manko seiner Mannschaft an. „Wir haben uns viele gute Sachen herausgespielt, waren im Abschluss heute einfach nicht so gut." Der Gastgeber wollte sich vor heimischem Publikum noch einmal von seiner besten Seite zeigen, was vor allem auch HF-Keeper Steffen Oppenheimer bestens gelang.

 
„Helmstedt hat einige erfahrene Spieler im Team. Die haben das heute einfach gut gemacht", zollte Pauling dem Gegner für dessen Leistung Respekt.
Chancenlos waren die Nienburger in diesem Vergleich keineswegs, in der einen oder anderen Situation aber eben glücklos. Die HSG lag 12:17 hinten und hatte die Möglichkeit, den Abstand zu verringern – anstatt auf 13:17 zu verkürzen, zog der Gastgeber seinerseits auf 21:12 davon.
 
Christopher Fraj stand 45 Minuten im Tor der Nienburger, in der Schlussviertelstunde kam für ihn Jonas Ottens auf die Platte. Pauling: „Unsere Abwehr hat es Christopher heute nicht immer einfach gemacht. Jonas hat seine Sache anschließend ganz gut gemacht." Zu einem 15-minütigen Einsatz kam Nachwuchsmann Lars Raschke, der auf der Rückraumposition seine Aufgabe gut löste – ein Tor und drei Assists steuerte Raschke bei. „Lars hat seine Chance genutzt." Steve Kählke und Benjamin Hillebrandt zeigten sich auf HSG-Seite am treffsichersten und netzten jeweils viermal ein.
 
Trotz der Niederlage war Pauling mit dem Auftreten seines Teams nicht unzufrieden. „Wir haben zu viele einfache Tore bekommen und selbst zu oft verworfen", fiel das nüchterne Fazit Paulings aus.
 
HSG Nienburg: Fraj, Ottens – Fromme 1, Hillebrandt 4, Rasch, Liedtke 3, Raschke 1, Gudmundsson 3, Ence 3, Heller 1, Kaatze 2, Kählke 4, Fennekoldt 1, von Müller 3
 
Strafwürfe: 5/5 – 1/3 (Manuel Rasch und Arnar Gudmundsson scheitern einmal
 
Zeitstrafen: 7 – 2 (Sören Fennekoldt, Constantin von Müller)
 
Zuschauer: 150
 
Spielfilm: 2:2, 5:3, 7:5, 12:6, 14:8, 16:10, 17:11 (30.), 19:12, 25:15, 27:18, 28:20, 29:21, 33:24, 34:26 (60.)
 
(Text: Die Harke (D. Schmidt))
 
 
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