13.07.2017

Neuzugang mit Zweitliga-Erfahrung

Der 19-jährige Lars Bergmann soll den verletzungsbedingt pausierenden Gudmundsson ersetzen.

Eine schlechte und eine gute Nachricht meldet die HSG Nienburg. Zuerst die schlechte: Arnar Gudmundsson, in der vergangenen Saison mit 120 Toren hinter Kristaps Ence (129) zweiterfolgreichster Schütze, wird auf unbestimmte Zeit ausfallen. Die gute: Mit dem Linkshänder Lars Bergmann hat der Handball-Oberligist einen viel versprechenden jungen Mann unter Vertrag genommen, der genau diese Lücke auf Halbrechts schließen soll.

Die Schmerzen in der Schulter begleiteten Gudmundsson über weite Strecken der Vorsaison. Doch der Isländer biss sich durch, wenn auch die Wurfkraft spürbar nachließ. Auf ärzlichen Rat lässt sich Gudmundsson daher operieren, Termin wird im August sein.
„Es muss etwas am Knochen abgeschliffen werden und auch eine Sehne muss behandelt werden", erklärt Gudmudsson auf HARKE-Nachfrage. Die Dauer des Heilungsprozesses ist schwer prognostizierbar, Trainer Pauling hofft auf ein Comeback im Dezember, Teammanager Thomas Plathner schließt eine noch längere Abwesenheit nicht aus.
Mit dem 19-jährigen Lars Bergmann hat die HSG nun einen jungen Mann verpflichtet, der den langen Gudmundsson an Länge sogar noch übertrifft und mit 1,98 Metern Körpergröße hinter Constantin von Müller (2,03 Meter) Platz zwei in der Kantholz-Wertung einnimmt. Bergmann verfügt wie Gudmundsson über eine wertvolle linke Wurfhand und hat bei der HSG Nordhorn-Lingen sogar schon Erfahrungen in acht Zweitliga-Spielen gesammelt.

Dass ein Rückraumspieler aus Nordhorn an der holländischen Grenze jetzt nach Nienburg wechselt, basierte auf einer gewissen Pfiffigkeit. Und auf der guten Vernetzung vom ehemaligen Nienburger Teammanager Stefan Alsmeyer, der künftig als Scout wieder fest zum Stab des Oberliga-Teams gehört.
 
Alsmeyer spielte und coachte einst selbst für die HSG Nordhorn, schaute sich zum Ende der vergangenen Saison in der alten Heimat ein Spiel der Verbandsliga-Zweitvertretung an und wurde auf den 19-Jährigen aufmerksam. Per Whatsapp-Nachricht fühlte Alsmeyer vor: „Gehörst Du auch zu denjenigen, die Nordhorn studienbedingt demnächst verlassen? Dann melde Dich bitte."
 
„Er ist ein Linkshänder, ist auch defensiv stark, und es spricht für ihn, dass ihn Trainer Heiner Bültmann in die Zweitliga-Mannschaft hochgezogen hat. Da musst du schon mehr können."
 
Bergmann meldete sich, man traf sich, erörterte die Möglichkeiten eines Wechsels und eines Studienplatzes Richtung Maschinenbau in Hannover. Nach dem ersten Probetraining kurz nach Ostern erklärte Dirk Pauling: „Den will ich haben." Pauling weiter: „Er ist ein Linkshänder, ist auch defensiv stark, und es spricht für ihn, dass ihn Trainer Heiner Bültmann in die Zweitliga-Mannschaft hochgezogen hat. Da musst du schon mehr können."
 
Die Nienburger sind sich sicher, mit Bergmann keinen Legionär verpflichtet zu haben. „Es gibt erstmal keine Erwartungshaltung", sagt Thomas Plathner. „Lars bekommt die Zeit, um hier richtig anzukommen, zudem ist die Zusammenarbeit längerfristig geplant." Stefan Alsmeyer pflichtet bei und hofft, dass sich der Neue bald heimisch fühlt: „Ähnlich wie bei uns wissen sie in Nordhorn Vereinsleben zu schätzen." Auch Pauling setzt die Latte nicht zu hoch an: „Es ist wichtig, dass Lars Praxis bekommt. Er muss unser Spielkonzept lernen, das werden wir ihm beibringen."
 
Lars Bergmann ließ zugunsten der HSG übrigens ein Erstliga-Angebot aus Holland sausen: Hurry up Zwartemeer, rund 40 Minuten von Nordhorn entfernt, hatte angeklopft. Allerdings gab es im weiteren Radius keine adäquate Studienmöglichkeit.
 
(Text und Foto: Die Harke, S. Schwiersch)

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